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Kirche

Kirche des städtischen Kinderheimes

Zur Heiligen Familie

Mit Ausnahme des Turms von 1951 bis 1966 wieder aufgebaut

“Eine Kirche für Kinder mit viel Licht und frohmachenden Symbolen”, so lautete der Bau- auftrag für den Architekten der neu zu errich- tenden Kapelle des städtischen Kinderheimes in Sülz. Die bis 1958 nach Plänen von Gottfried Böhm errichtete Kapelle integriert den neu- barocken Turm ihrer ansonsten kriegszerstörten Vorgängerkirche, der von weitem Kapelle und Kinderheim überragt.

Der eigentliche Kirchenraum befindet sich im Obergeschoss über einem für verschiedene Zwecke des Kinderheimes genutzten Saal. Über die gesamte Außenwand zieht sich ein monumentales, von dem Bildhauer Jochen Pechau gestaltetes Relief, das viele in Dreiergruppen angeordnete Lämmer zeigt, die den an der Eingangsseite dargestellten Guten Hirten umgeben. Im Gegensatz zu den meist schmucklos-glatten Außenwänden anderer Kirchen der 50er Jahre ist dies ein deutliches Zugeständnis an die besondere Funktion als Kirche für Kinder.

Der Besucher wird von einem hellen, recht- eckigen Raum empfangen. 128 achteckige kleine Fenster erstrahlen wie helle Sterne in der Außenwand. In die blüten- bzw. sternförmigen Glasmuster sind musizierende oder singende Kinder eingesetzt, sie bilden ein den ganzen Raum umschließendes Kinderorchester.

Die drei großen Fensterrosetten thematisieren die Heilige Familie. Unter den seitlichen Rosenfenstern befinden sich zwei niedrigere, rechteckige Räume. Links liegt der ehemalige Schwesternchor für die von 1912 bis 1973 das Kinderheim betreuenden Ordensschwestern vom armen Kinde Jesu, rechts eine Kapelle für kranke Kinder.

Der Innenraum ist beherrscht von dem großen Altarbaldachin, der den ursprüng lichen Hauptaltar mit darauf stehendem Tabernakel (Eva Burgeff, 1958) überfängt und besonders auszeichnet. Später stellte man einen zusätzlichen Altar vor die hohen Stufen des Altarbaldachins, dort steht er nun inmitten der ihn von drei Seiten umgebenden Bänke und hat eine sehr viel größere Nähe zu den Kindern.

Der Taufstein ist ein Werk von Eva Burgeff, Jochen Pechau schuf den Kreuzweg. Die Orgel ist ein Werk der Firma Seifert, ihren Prospekt entwarf Gottfried Böhm. M.S.

Aussenansichtkirche_00Innenraumkirche_01Treppenaufgang zur Kirchekirche_02Taufsteinkirche_03Alle Bilder von ©suelz-koeln.de

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Kirche vor dem Krieg

Die Kirche vor dem Krieg wurde zwischen 1921 – 1923 aufgebaut und 1942 nahezu fast zerstört. Klicken Sie auf die Bilder um die Bildershow zu starten.

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